Dennis Klecker: SWR-Doppelmoral beim 19. Medienforum Migration
Nach Brandanschlägen in Leibertingen: Ermittler vermuten extremistischen Hintergrund

„Wer ‚rechtsextremistisch‘ klar benennt, muss ‚linksextremistisch‘ genauso klar benennen“. Mit diesen Worten kritisiert der medienpolitische AfD-Fraktionssprecher Dennis Klecker die Schlagzeilen-Gestaltung von dpa, vor allem aber des SWR zu den Brandanschlägen in Leibertingen.

„Man darf bei Linksextremismus nicht plötzlich auf neutrale Sammelbegriffe ausweichen, wenn man Rechtsextremismus regelmäßig unmissverständlich in die Überschrift schreibt – gerade wenn die bekannten Tatumstände wie die Parole ‘FCK NZS’ offenkundig auf eine linksextremistische Motivation hindeuten. Ich erinnere nur an ‘Rechtsextremistische Vorfälle an Schulen in BW nehmen zu’ vom 16.08.2025, ‘Wie Rechtsextreme Jugendgruppen und Vereine unterwandern’ vom 23.06.2025 oder ‘In BW gibt es immer mehr rechtsextreme Jugendgruppen’ vom 17.06.2025. Das Publikum hat Anspruch auf klare, sachlich zutreffende Information – auch in der Schlagzeile. Ausgewogenheit heißt: gleiche Maßstäbe für alle extremistischen Phänomene. Gerade ein zwangsgebührenfinanzierter Sender steht für Sachlichkeit, Unparteilichkeit und Ausgewogenheit. Framing durch Asymmetrie und Auslassung dagegen befördert den berechtigten Verdacht parteiischer Einflussnahme.”