„Der Grimme-Preis 2026 mutiert zu einem Bundesverdienstkreuz der politischen Korrektheit.“ Mit diesen Worten kommentierte der medienpolitische AfD-Fraktionssprecher Dennis Klecker die diesjährigen Nominierungen für den Grimme-Preis.
„Der wichtigste deutsche Medienpreis kommt daher wie eine Auszeichnung der Bundeszentrale für politische Bildung. Gefordert werden mehr ‚Klimakrise‘, mehr ‚Trump‘, mehr ‚Diversität‘ – als wären das Pflichtfächer, ohne die Unterhaltung und Fiktion gar nicht mehr nominierungsfähig sind. Besonders aufschlussreich ist, dass die Jury ausdrücklich fehlende Diversität als Grund für Nicht-Nominierungen nennt und gleichzeitig die palästinafreundliche ARD-Korrespondentin Sophie von der Tann auszeichnet: Hier wird nicht ästhetische Qualität prämiert, sondern das richtige politische Signal. Rechtsextremismus, Rassismus, Polizeigewalt und Faschismus bilden den erwartbaren Schlagwort-Kanon – andere Realitäten dieses Landes kommen kaum vor. Wenn ‚Haltung‘ aber wichtiger ist als handwerkliche und künstlerische Leistung, dann ist der Grimme-Preis kein unabhängiger Qualitätsmaßstab mehr, sondern ein Haltungsorden im rot-grünen Medienmilieu. Gebührenzahler brauchen Vielfalt an Perspektiven – nicht noch ein Instrument zur Selbstbestätigung einer politischen Blase.“
