„Es ist demokratische Selbstverständlichkeit, dass auch eine Oppositionspartei korrekt, vollständig und ohne Ausgrenzungsrituale behandelt wird.“ Mit diesen Worten kritisiert der medienpolitische AfD-Fraktionssprecher Dennis Klecker das aktivistische Elaborat der Kontext:Wochenzeitung.
„Kontext dreht das um und unterstellt, schon ein ‚unverkrampfter Umgang‘ oder menschliche Berichterstattung sei ein Problem – als müssten Medien die AfD nicht berichten, sondern bekämpfen. Damit liefert der Text keine Medienanalyse, sondern ein politisches Tribunal, das sich vom journalistischen Grundsatz der Distanz verabschiedet und nicht ansatzweise zwischen fairer Berichterstattung und politischer Parteinahme unterscheidet. Besonders infam ist der Angriff auf SWR-Intendant Kai Gniffke, der sich durch den völlig selbstverständlichen Satz, die AfD habe Anspruch auf faire Berichterstattung, „enteiert“ und damit eine Tür nach rechts geöffnet habe. Damit wird die Idee unabhängiger Berichterstattung selbst delegitimiert. Wer ‚Antifaschismus‘ als Auftrag für Redaktionen versteht, fordert in Wahrheit eine Haltungs- und Ausgrenzungspresse, keinen Journalismus.“
