Dennis Klecker: ÖRR ist überfinanziert, aber falsch priorisiert

„Wer Milliarden an Zwangsbeiträgen kassiert, darf beim Anspruch auf fundierte Information nicht zurückrudern.“ Mit diesen Worten kommentiert der medienpolitische AfD-Fraktionssprecher Dennis Klecker den Tagesspiegel-Bericht über die Abschaffung des Wissensressorts bei ARD-aktuell.

„Noch 2022 erklärte ARD-aktuell, mit einem eigenen Wissensressort reagiere man auf das Bedürfnis des Publikums nach mehr Hintergrund und Einordnung – eine Lehre aus der Corona-Zeit. Nun soll genau dieses Ressort schon wieder weggespart werden. Das zeigt die ganze Beliebigkeit des öffentlich-rechtlichen Systems. Gerade in einem Hochtechnologieland wie Deutschland wären Technik, Medizin und Forschung keine Nische, sondern Kernaufgabe eines seriösen Nachrichtenangebots. Wenn die ARD hier kürzt, offenbart sie ihre wahren Prioritäten: für politische Haltungsjournalistik ist immer Geld da, für solide Wissenschaftsberichterstattung offenbar nicht. Der Vorgang belegt einmal mehr: Der öffentlich-rechtliche Rundfunk ist überfinanziert, aber falsch priorisiert. Die Zwangsgebührenzahler bekommen Ideologie statt Erkenntnis. Wir brauchen weniger Gebührenverschwendung und mehr Konzentration auf den eigentlichen Auftrag – Information statt Selbstbespiegelung“.