„Wer aus unsicheren und offiziell nicht belastbar bezifferbaren Zusammenhängen eine moralisch aufgeladene Großgeschichte konstruiert, missbraucht den Informationsauftrag für politische Erzählmuster.“ Mit diesen Worten kommentiert der medienpolitische AfD-Fraktionssprecher Dennis Klecker den SWR-Beitrag über angebliche Todesfolgen der aktuellen Hitze.
„Der Sender liefert ein Musterbeispiel für öffentlich-rechtliche Skandalisierung ohne saubere Faktengrundlage. Niemand bestreitet, dass Hitze für kranke, alte oder geschwächte Menschen gefährlich sein kann. Aber wenn der Beitrag selbst einräumt, dass offiziell schwer zu ermitteln ist, wie viele Menschen überhaupt durch die Hitze gestorben sind, und dass es keine offiziellen Hitzetod-Zahlen gibt, dann darf daraus keine suggestive Dramatisierung gemacht werden. Statt belastbare Daten vorzulegen, arbeitet der SWR mit Einzelfallwahrnehmungen und Deutungen von Bestattungsunternehmen, um den Eindruck einer gesicherten Hitzetod-Welle zu erzeugen. Das ist kein sauberer Journalismus, sondern gebührenfinanzierte Stimmungsmache. Gerade beim öffentlich-rechtlichen Rundfunk ist zu erwarten, dass zwischen Vermutung, Korrelation und nachweisbarer Ursache streng unterschieden wird. Stattdessen wird ein Deutungsrahmen aufgebaut, der sich nahtlos in das bekannte Klimanarrativ einfügt: maximale Alarmierung, minimale Beweislast. Der SWR sollte berichten, nicht suggerieren. Zwangsgebühren sind kein Freibrief für Klimapropaganda.“
