Dennis Klecker: Journalistenverband fürchtet weniger Klimathemen im Radio

„Wenn ein Journalistenverband beklagt, dass künftig womöglich weniger Klimathemen im Radio vorkommen könnten, dann haben sich Teile des Berufsstands endgültig von ihrer Rolle als Beobachter verabschiedet und in die Rolle von Klimapredigern begeben.“ Mit diesen Worten kommentiert der medienpolitische AfD-Fraktionssprecher Dennis Klecker den Offenen Brief von Verbänden zur geplanten Programmreform des Deutschlandfunks, den der Deutsche Journalisten-Verband mitunterzeichnete.

„Journalisten sollen berichten, nicht missionieren. Die reflexhafte Empörung des DJV zeigt, worum es vielen längst geht: nicht um journalistische Vielfalt, sondern um die Sicherung eines ideologischen Dauerplatzes im Programm. Wer weniger Klima-Sendezeit sofort als Problem ansieht, offenbart seine Schlagseite. Der öffentlich-rechtliche Rundfunk wird nicht dafür finanziert, den Bürgern in immer neuen Formaten dieselbe Klimamoral einzuhämmern. Seine Aufgabe ist Ausgewogenheit, nicht Haltungsjournalismus. Weniger Klima-Predigten wären daher kein Verlust, sondern ein erster Schritt zurück zu echter journalistischer Nüchternheit. Dass Journalisten heute offenbar gemeinsam mit Aktivisten von BUND oder DUH fürchten, ihre pädagogische Dauerbeschallung könnte eingeschränkt werden, ist entlarvend genug. Der Bürger braucht Information – keine grün grundierte Erziehungsbegleitung.“