„Treffender kann man den inneren Zustand des öffentlich-rechtlichen Systems kaum beschreiben: Das ZDF ist längst nicht mehr neutraler Vermittler, sondern Bühne, Akteur und Kläger in eigener Sache zugleich.“ Mit diesen Worten kommentiert der medienpolitische AfD-Fraktionssprecher Dennis Klecker die jüngste Selbstinszenierung der Sendung Die Anstalt im Fall Danger Dan.
„Dass Moderatoren im gebührenfinanzierten Staatsfunk nun faktisch erklären ,Wir sind im ZDF gegen das ZDF!‘, ist an Absurdität kaum zu überbieten. Hier rechnet nicht unabhängiger Journalismus mit einem Vorgang ab, sondern ein politisch und kulturell weitgehend homogenes Milieu inszeniert seine eigene Empörung im eigenen Haus – bezahlt vom Bürger. Wenn sogar eine ZDF-Satiresendung das ZDF vor laufender Kamera moralisch unter Druck setzt, weil ein Auftritt mit fragwürdigen, extremismusnahen Anspielungen abgesagt wurde, dann zeigt das vor allem eines: Im öffentlich-rechtlichen Rundfunk ist jedes Maß verloren gegangen.
Nicht die Absage also ist der eigentliche Skandal, sondern die anschließende Selbstanklage des Senders durch seine eigenen Gebührengesichter. Der Bürger finanziert also nicht nur Haltung, sondern inzwischen auch deren innerredaktionellen Bürgerkrieg. Der Fall Danger Dan zeigt einmal mehr: Der öffentlich-rechtliche Rundfunk ist kein Korrektiv der politischen Blasen mehr, sondern selbst ein geschlossenes Gesinnungsmilieu, wie auch der Grünen-Wahlkampfmanager Johannes Hillje zeigt. Wer dort gegen linke Grenzüberschreitungen minimale Distanz wagt, wird sofort aus dem eigenen Apparat heraus attackiert. Das ist keine publizistische Vielfalt, sondern staatsfinanzierte Echokammer mit Selbstgespräch.“
