Dennis Klecker: Absurde SWR-Gehälter sind leider keine Überraschung!
Dennis Klecker: Absurde SWR-Gehälter sind leider keine Überraschung!

„Die Fassungslosigkeit des CDU-Kollegen Bastian Schneider über die SWR-Gehälter lässt sich nur mit Naivität und Ignoranz erklären“, kommentiert der rundfunkpolitische Sprecher der AfD-Fraktion, Dennis Klecker, die Berichte zu dessen Pressemitteilung über absurd hohe SWR-Gehälter. „Die AfD kritisiert den öffentlich-rechtlichen Rundfunk (ÖRR) doch nicht grundlos seit Jahren!“

„Die SWR-Tariftabelle ist öffentlich! Und 2020 kritisierte mein Vorgänger Dr. Rainer Podeswa beispielsweise im Landtag schon die absurd hohen Pensionen in Höhe von bis zu 75 % des letzten Verdienstes“, so Klecker. „Wenn nun die Anfrage (Drs. 18/435) belegt, dass eben nicht nur mehrere ARD-Intendanten Jahresbezüge von teils über 400.000 Euro bekommen, sondern dass auch Grafikdesignern bis zu fast 9.000 Euro monatlich bezahlt werden sowie Kameramännern über 8.000 Euro, dann darf das doch nicht verwundern. Und das sind keine Einzelfälle, sondern rund drei Viertel der Kameraleute bekommen über 7.000 Euro Grundgehalt.“

„Im Juli gab es erst eine neue Gehaltstarifrunde für die rund 3.500 festangestellten und über 1.000 freien Mitarbeiter des SWR mit einer durchschnittlichen Erhöhung von über 5,8 % und Einmalzahlungen von bis zu 1.600 Euro“, kritisiert Klecker weiter. „Geradezu ironisch sind daher die Fernseh- und Radioformate des SWR, die sich mit Gehältern beschäftigen. So setzte der SWR letztes Jahr in der Umfrage zum Realtalk ‚Was verdienst du?‘ als niedrigste Option ‚unter 1.500 €‘ und als höchste Option ‚über 4.501 €‘ an. Ihm ist also durchaus bewusst, wo normale Gehälter liegen.“

„Wenn die Union dann alle paar Jahre mal kritische Worte zum ÖRR findet, dann zeigt das nur ihre Ignoranz. Insbesondere aber zieht sie nie Konsequenzen daraus“, so das Fazit von Klecker. „Der ÖRR braucht eine gravierende Reform und weil nur die AfD diese glaubwürdig umsetzen wird, wird sie derart medial bekämpft. Die CDU sichert dem ÖRR doch mit den anderen Parteien seit langem jede Erhöhung für deren elf Rundfunkanstalten, über 110 Standorte, über 20 Fernsehsender, über 60 Hörfunkprogramme, zehntausende Mitarbeiter und sogar für einen Freizeitpark! 2021 gab die ARD zudem selbst an, regelmäßig rund 100.000 freie Mitarbeiter zu beschäftigen. Das ganze System geht folglich weit über jede Grundversorgung hinaus. Schön, wenn das der CDU-Kollege zumindest teilweise nun auch schon bemerkt hat – die AfD hilft ihm gerne dabei, daran nun auch endlich etwas zu ändern!“